Die AfD-Fraktion setzte im heutigen Bildungsausschuss des Landtages den heftigen Gewaltvorfall an der Regionalschule „Hermann Burmeister“ in Stralsund auf die Tagesordnung. Dazu erklärt der schulpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Enrico Schult:
„Der schwerwiegende Gewaltvorfall an einer Stralsunder Schule wurde vom Bildungsministerium zunächst verschwiegen – vorgeblich, weil alles ordentlich vor Ort abgearbeitet worden wäre.
Ein 15-jähriger Schüler, russischer Staatsbürger, mit Förderbedarf in emotional-sozialer Entwicklung und im Lernen, offenbar hochgradig verhaltensgestört, ging heftig auf mehrere Lehrer und sogar Polizeiangehörige los, mit einer abgeschraubten Sattelstange in der Hand. Die Polizei leitete daraufhin Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Nötigung, Beleidigung und gefährliche Körperverletzung ein. Das passt zum Negativtrend an unseren Schulen:
291 Tatverdächtige im Zusammenhang mit Schulgewalt im Jahr 2024, darunter 138 Kinder unter 14 Jahren, 126 Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren; 244 der Tatverdächtigen waren Deutsche, der Rest, 47, Ausländer – Letztere überrepräsentiert mit 16 Prozent.
Im Gegensatz zur stereotypen Verlautbarungsrhetorik des Bildungsministeriums, Schulen würden immer gerechter und seien sicher, steigen die Gewalttaten dort signifikant.
Die Ursachen erkennen wir in gesellschaftlichen Veränderungen, nicht zuletzt bedingt durch Zuwanderungsdruck. Offenbar sind die Schulen nicht mehr in der Lage, die in sie hineingetragenen Probleme zu kompensieren.
Mehr denn je braucht es an den Schulen Regeln und Normen und eine kraft natürlicher Autorität durchsetzungsfähige Lehrerschaft. Schon gar nicht hilfreich ist es, solche massiven Gewaltvorfälle unter der Decke halten zu wollen, um sich weiter durchweg mit Erfolgsmeldungen zu feiern.
Gegen das erneute beharrliche Schweigen von Ministerium und Polizei kam der Vorfall wieder nur durch Außenstehende ans Licht. Schulen sind Seismografen gesellschaftlicher Probleme. Diese zu klären bedarf es des Mutes jenseits ideologischer Verengungen, nicht zuletzt eines Umdenkens mit Blick auf Zuwanderung und fehllaufende Inklusion.“