Zu den Berichten über Gespräche zwischen den USA und Russland zur möglichen Inbetriebnahme der Gaspipeline Nord Stream 2 erklärt die energiepolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Petra Federau:

 „Dass jetzt selbst die USA offenbar Gespräche mit Russland über eine Wiederinbetriebnahme von Nord Stream 2 führen, zeigt, wie weltfremd und ideologisch verbohrt die deutsche Energiepolitik geworden ist. Während Europa unter explodierenden Strom- und Gaspreisen leidet, halten Bundesregierung und EU weiterhin stur an ihrem Boykott russischer Energieträger fest – zum Schaden von Wirtschaft und Bürgern. Wenn sich Deutschland und die EU nicht mit an den Verhandlungstisch setzen, wird an uns vorbei über Nord-Stream 2 verhandelt. Man kann sich ausmalen, zu welchem (Un-)Gunsten die Verhandlungen führen.

Gerade Mecklenburg-Vorpommern war durch Nord Stream 2 in eine Schlüsselrolle für eine verlässliche und kostengünstige Energieversorgung eingebunden. Statt Verantwortung zu übernehmen, duckt sich Ministerpräsidentin Schwesig nun weg und warnt vor Debatten, die sie selbst mitzuverantworten hat. Dass sie nun so tut, als dürfe über die Pipeline nicht einmal gesprochen werden, ist ein durchsichtiges Manöver zur eigenen politischen Absicherung.

Die AfD fordert eine sachliche Neubewertung der Energieversorgung in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern. Es bestätigt sich, was die AfD-Fraktion seit Beginn der Russland-Sanktionen und der Debatte um Nors-Stream 2 gesagt hat. Wenn ein Strang von Nord Stream 2 technisch intakt ist und wieder Gas liefern könnte, muss diese Option geprüft werden – zum Wohle der Menschen, der Industrie und der Versorgungssicherheit. Wir brauchen endlich wieder Vernunft statt ideologischer Abschottungspolitik!“