Zum Sommerinterview mit Alice Weidel erklärt der medienpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes:
„Das sogenannte Sommerinterview mit Dr. Alice Weidel war kein Beitrag zur politischen Debatte, sondern ein Offenbarungseid des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Dass eine demokratisch gewählte Oppositionsführerin durch organisierte Störaktionen faktisch mundtot gemacht wurde – und die ARD trotz offensichtlicher technischer und organisatorischer Mängel trotzdem sendete –, offenbart ein tiefes strukturelles Problem. Dazu ist um jedes Bundesorgan herum eine Bannmeile, in welcher alle Demonstrationen genehmigungspflichtig sind und jederzeit beendet werden können. In anderen Worten: Die Störaktion war politisch gewollt. Apropos gewollt: Die ARD stellte das Interview ohne Tonbearbeitung in ihre Mediathek. Was für ein Armutszeugnis! Ein qualitativ minderwertig durchgeführtes Interview mit einem Spitzenpolitiker so online zur Verfügung zu stellen, ist kein Unfall, sondern Absicht.
Wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinem gesetzlichen Auftrag zur fairen, ausgewogenen und sachlichen Berichterstattung nicht mehr nachkommt, sondern sich offen parteiisch verhält, ist die Legitimation seines Milliardenbudgets endgültig verloren. Die Sendeanstalten wirken nicht mehr als neutrale Informationsvermittler, sondern als Akteure einer politischen Agenda – auf Kosten der Beitragszahler und der demokratischen Kultur.
Dieses journalistische Totalversagen unterstreicht, wie dringend eine echte Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist – und wenn eine grundlegende Reform nicht kommt, muss der ÖRR eben abgeschafft werden.
Die AfD fordert seit Jahren eine Rückbesinnung auf das Wesentliche: Neutrale Berichterstattung, Bildung und Kultur. Alles darüber hinaus ist überflüssiger Ballast, der nur dem politmedialen Selbstzweck dient. Unser Konzept des ‚Grundfunks‘ sieht eine radikale Kürzung der Mittel, Meinungsjournalismus und Beschränkung auf das staatsferne Notwendige vor.“