Zum Haushaltsdefizit der Universität Greifswald von 5 Millionen Euro erklärt der hochschulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Paul Timm:
„Während Hörsäle, Institute und Verwaltung unter Finanzdruck stehen, leistet sich Rot-Rot weiterhin ein faktisch kostenfreies Studium für ausländische Studenten aus Nicht-EU-Staaten. Ungefähr 3500 Studenten sind aus Ländern außerhalb der EU an den Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern immatrikuliert.
Um dem entgegenzuwirken, brauchen wir klare Prioritäten in der Hochschulpolitik. Studiengebühren in Höhe von 1500 Euro pro Semester für Nicht-EU-Ausländer sind ein Gebot der Fairness und der Vernunft.
An den Universitäten Rostock und Greifswald würden Studiengebühren für diesen Personenkreis jährlich rund zehn Millionen Euro in die Kassen spülen. Warum sollen die Steuerzahler in Mecklenburg-Vorpommern die Ausbildung chinesischer Ärzte oder anderer Fachkräfte finanzieren, die unser Land nach dem Abschluss oft wieder verlassen? Das ist weder sozial gerecht noch finanzpolitisch verantwortbar. Die Zeit des Tischlein deck dich ist um.
Gleichzeitig muss das Studienangebot kritisch überprüft werden: Es braucht beispielsweise keine Professur für Gender Studies. Hochschulen sind keine ideologischen Spielwiesen, sondern Bildungseinrichtungen, die mit dem Geld der Bürger sorgfältig umgehen müssen.“