Die AfD-Fraktion beantragt, dass der Tourismusbeauftragte des Landes, Tobias Woitendorf, einen Bericht in einer öffentlichen Sitzung des Wirtschaftsausschusses vorlegen sollte. Dazu erklärt der tourismuspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Paul Timm:

„Mecklenburg-Vorpommern steht vor massiven Umbrüchen im Tourismus – doch die Entscheidungswege der Landesregierung bleiben diffus und verursachen massive Unsicherheit. Wenn der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern neu aufgestellt werden soll, dann hat die Öffentlichkeit ein Recht darauf, zu erfahren, wohin die Reise geht. Es ist nicht akzeptabel, dass zentrale Entwicklungen im Hinterzimmer besprochen werden, während Kommunen, Betriebe und Einheimische im Unklaren gelassen werden. Wir beantragen deshalb: Der Tourismusbeauftragte muss seinen Bericht in einer öffentlichen Sitzung des Wirtschaftsausschusses vortragen.

Das Vertrauen in die Landesregierung sinkt weiter, wenn hinter verschlossenen Türen über tiefgreifende Veränderungen entschieden wird – etwa beim geplanten Tourismusgesetz. Wer Vertrauen will, muss Transparenz liefern. Ein öffentlicher Bericht würde nicht nur für Klarheit sorgen, sondern auch ermöglichen, dass kritische Fragen gestellt und diskutiert werden – im Sinne der Betroffenen. Die Zeit der einsamen Entscheidungen durch Ministerien und Beraterzirkel muss endlich vorbei sein. Mecklenburg-Vorpommern braucht im Tourismus einen Neustart.“