Wirtschaftsminister Reinhard Meyer fordert einen sozialen Ausgleich für die hohen Energiepreise und eine „gerechtere“ Verteilung der Kosten in Deutschland. Das stößt bei der Linksfraktion auf Zustimmung. Dazu erklärt die energiepolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Petra Federau:

„Die von den Altparteien aktiv vorangetriebene und viel beschriebene ‚Energiewende‘ kostet schon heute Unsummen an Geld. Für einen durchschnittlichen Privathaushalt (4.000 kWh/Jahr) bedeutet das im Jahr 2004 Energiekosten von knapp 700 Euro im Jahr, 2012 fast 1000 Euro und aktuell haben wir einen Spitzenwert von 1.176 Euro im Jahr. Und die Kosten steigen immer weiter. In MV haben wir schon lange mit die höchsten Strompreise weltweit.

Die Bürger in MV entlasten zu wollen ist zwar richtig, in der dargebotenen Weise aber ein billiger Taschenspielertrick. Denn erst die überstürzte und technologisch fragwürdige Energiewende hat zu den explodierenden Strompreisen geführt. Unterm Strich zahlen alle Bürger in Deutschland nach dem Vorschlag von Reinhard Meyer einfach mehr Geld für Energie, auch wenn einzelne Regionen für den Moment entlastet werden sollten.

Das Gebaren der Union ist hierbei besonders heuchlerisch. Während die CDU das Vorhaben von Wirtschaftsminister Meyer kritisiert, hat diese wohl vollkommen vergessen, dass sie selbst die aktuellen Zustände verbockt hat und in jahrzehntelanger Regierungsverantwortung unsere Energiewirtschaft an den Rand des Zusammenbruches geführt hat. Diese gespielte Opposition ist schlichtweg peinlich.

Wohin die Reise wirklich gehen muss, zeigt die europäische Energiepolitik, welche Atomstrom und Gas als zukunftssichere grüne Energie ausweist. In Mecklenburg-Vorpommern hätten wir mit Nord Stream 2 sogar einen direkten Zugang zu billigem Gas aus Russland.“

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