Der Gesetzesentwurf der AfD-Fraktion zur Änderung des Kindertagesförderungsgesetzes wurde abgelehnt. Damit bleiben Eltern oder Elternteile, die nicht beruflich eingebunden sind, aber durch Geburt eines weiteren Kindes einen Bedarf nachzuweisen haben, außen vor.  Dazu erklärt der Abgeordnete der AfD-Fraktion, Horst Förster:

 

„Mecklenburg-Vorpommern – Ein Land zum Leben? Zumindest bei Kindern und jungen Eltern sieht das teilweise anders aus. Mit der Ablehnung unseres Gesetzesentwurfes wird es gerade Familien mit mehreren Kindern weiter schwer gemacht. So bleiben Eltern, bei denen sich ein Teil in Elternteilzeit befindet und durch die Geburt eines weiteren Kindes zeitlich intensiv gefordert wird, der Anspruch auf Ganztagsförderung für das Kindergartenkind auch weiterhin verwehrt.

 

Die Betreuung des Kleinkindes sowie das Hinbringen und Abholen des Geschwisterkindes aus der Kita stellt den Elternteil vor eine logistisch schwere Aufgabe. Eine Schande!

Hier bleibt einmal mehr die ganz normale, arbeitende Familie im Regen stehen.“

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