Pressemitteilung AfD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern vom 25.10.2017

+++ Sinkende Übernachtungszahlen: Rahmenbedingungen schaffen! +++

Laut eines Berichtes des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern wurden Januar bis August 1,5 Prozent weniger Übernachtungen gezählt als im Vorjahreszeitraum. Dazu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes:

„Der Ostdeutsche Sparkassenverband hatte im September zu Recht mehr Investitionen in die touristische Qualität gefordert. Bei der Gästezufriedenheit ist unser Bundesland bedenklich abgerutscht. Wellness ist eben nicht, wenn man nur eine Duftkerze ins Bad stellt. Für Investitionen benötigt man allerdings Geld. Bisher wurden noch nicht die tourismuswirtschaftlichen Rahmenbedingungen geschaffen, um diese Investitionen im erforderlichen Maß zu ermöglichen.

Da es sich dabei hauptsächlich um die Anpassung von Gesetzen und Normen auf Bundesebene handelt, erwarte ich von der Landesregierung zumindest, sich in Berlin dafür stark zu machen.  So müsste zum Beispiel das Arbeitszeitgesetz angepasst werden, um dem unregelmäßigen und meist auch saisonalen Arbeitsanfall gerecht zu werden.

Ein großer Kostenfaktor für Touristen ist oft auch das teure Essen in Restaurants. Das kann dafür sorgen, dass der Urlaub etwas kürzer ausfällt. Es ist den Gastronomen schlecht vermittelbar, weshalb ihr Mehrwertsteuersatz höher liegt, als der für Lebensmittel im Supermarkt. Auch hier würde eine Korrektur der Tourismusbranche unter die Arme greifen.

Speziell bei uns in Mecklenburg-Vorpommern ist sicherlich auch der schlechte Ausbau des Mobilfunknetzes ein weiterer Aspekt. Urlaubsgäste recherchieren heute nun einmal die Öffnungszeiten einer Attraktion mit ihrem Smartphone und lassen sich anschließend dorthin navigieren. Eine Region, in der das nur eingeschränkt möglich ist, hat da schlechte Karten als Urlaubsziel. Der Netzausbau in Mecklenburg-Vorpommern steht ja sogar im Koalitionsvertrag von SPD und CDU. Bisher ist da aber leider noch nichts geschehen.“

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